4K-Gaming-Monitor: Beste UHD-Monitore für Gamer 2019

Grafik: Eigene Darstellung, enthält Bild von Acer

4K-Gaming-Monitor - Ultra HDLange Zeit hatte der 4K-Gaming-Monitor Exotenstatus.

Die 4K-Panels konnten nicht mit ausgereiften Full HD- oder WQHD-Monitoren mithalten und die Render-Power von Grafikkarten reichte kaum aus, um aktuelle Spiele flüssig in UHD darzustellen.

Beides hat sich in den letzten Monaten und Jahren durchaus geändert.

Das ist Anlass genug für uns, die besten Gaming-Monitore mit Ultra HD- bzw. 4K-Auflösung für das Jahr 2019 zusammenzustellen.

Aktuelle Trends: 144 Hz, HDR, Adaptive Sync

In den letzten Monaten sich technisch einiges bei aktuellen 4K-Monitor-Modellen getan.

Bei früheren Gaming-Monitoren einer Auflösung von 4K / UHD / Ultra HD fehlten noch einige Features, die viele Gamer von einem guten Monitor erwarten.

Bei der Bildwiederholfrequenz war bei 60 Hz Schluss.

Das lag an Limitierungen aktueller Grafik-Schnittstellen: HDMI 2.0, DisplayPort 1.2 oder Dual-Link DVI-D schaffen bei 4K-Auflösung maximal 60 Hz – mehr Bandbreite steht nicht zur Verfügung.

Mittlerweile ist DisplayPort 1.4 verfügbar.

High-End-Monitore wie der Acer Predator X27 oder der Asus ROG Swift PG27UQ (jeweils mit DisplayPort 1.4) schaffen damit erstmals 4K @ 144 Hz – jedoch sind weiterhin einige Kompromisse nötigt.

Außerdem halten in immer mehr 4K-Monitore für Gamer Adaptive Sync (G-Sync oder FreeSync) Einzug – da sah bis vor einiger Zeit auch noch anders aus.

Ebenfalls bei einigen Modellen mit an Bord: HDR z.B. nach dem HDR10-Standard.

4K-Gaming-Monitor: Die besten Monitore für Gamer mit UHD-Auflösung

4K-Monitor: Empfehlungen UHD-Monitor für Gaming

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Empfehlung High-End-Bolide: Acer Predator X27 (4K, 144 Hz, HDR, G-Sync, Quantum Dot)

Der Acer Predator X27 ist ein relativ neuer 4K-Monitor, der mit Blick auf das technische Datenblatt einiges bietet: 4K, 144 Hz, HDR und G-Sync.

Technisch ist das mit Blick auf die Features quasi das Maximum, was bei einem 4K-Monitor möglich ist.

Einige Einschränkungen gibt es dennoch noch. Zwar ist DisplayPort 1.4 an Bord, jedoch ist auch die Bandbreite noch Nadelöhr: 4K gibt es so mit max. 120 Hz – die 144 Hz sind „overclocked“.

Wer den Acer Predator X27 außerdem mit einem flüssigen Videosignal versorgen möchte, benötigt einen Gaming-PC mit einer Top-Hardware-Ausstattung.

Eine Alternative zum Acer Predator X27 mit ähnlicher Ausstattung ist der Asus ROG Swift PG27UQ.

Was beide High-End-Boliden gemein haben: Günstig sind die 4K-Gaming-Monitore der Oberklasse nicht gerade zu haben.

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Preistipp: BenQ EL2870U (4K, 60 Hz, HDR, FreeSync)

Zugegeben – viele Gaming-PCs, die es schaffen, ausreichend FPS für 120 bzw. 144 Hz in 4K zu liefern, gibt es ohnehin nicht.

Ein wesentlich günstigerer 4K-Gaming-Monitor mit 60 Hz erscheint da pragmatischer.

Empfehlenswert hier ist z.B. der BenQ EL2870U.

Den 4K-Monitor mit 28 Zoll gibt es derzeit für unter 400,- € – jedoch mit 4K-Auflösung, Adaptive Sync (FreeSync), HDR-Support (HDR10) und flotter Reaktionszeit (1 ms).

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Einkaufsberatung 4K-Monitor

Zwei Dinge solltest Du vor dem Kauf eines 4K-Gaming-Monitors unbedingt beachten.

Einerseits benötigst Du eine Gaming-Grafikkarte der Oberklasse, um überhaupt in den Genuss von 4K-Auflösung bei flüssigen Frameraten zu kommen.

Andererseits sind auch bei mit technischen Features vollgepackten 4K-Monitoren immer wieder Kompromisse notwendig.

Die Panels und die Technik scheint einfach noch nicht so ausgereift zu sein, wie z.B. bei WQHD- oder Full HD-Monitoren.

Grafikkarte für 4K-Gaming

Für 4K-Gaming hat Nvidia derzeit das Quasi-Monopol bei der passenden Gaming-Grafikkarte inne.

Aktuelle Top-Modelle wie die Nvidia GeForce RTX 2080 (z.B. Asus ROG Strix GeForce RTX 2080) bieten die notwendige Power für flüssiges 4K-Gaming.

Auch die Vorgänger-Generation (Nvidia GeForce GTX 1080 und GTX 1080 Ti) sind gut für 4K-Gaming geeignet.

Als Alternative zur Single-GPUs für 4K Gaming dienen dann allenfalls noch Multi-GPU-Setups (SLI / CrossFire), die ebenfalls die passenden „Pferdestärken“ für UHD-Gaming liefern können.

Ein Beispiel für eine entsprechende Konfiguration liefert z.B. unser Build-Vorschlag für einen 4K Gaming PC.

4K-Monitor mit 144 Hz

Erst seit kurzem sind die ersten 4K-Monitore mit 144 Hz verfügbar.

Dass es ein wenig dauerte, lag weniger am eingesetzten Panel als an den Grafikschnittstellen.

Bis einschließlich DisplayPort 1.2 ist nämlich in 4K-Auflösung bei 60 Hz Schluss. Abhilfe schaffen DisplayPort 1.3 bzw. DisplayPort 1.4, die Voraussetzung für einen 144 Hz 4K-Monitor sind.

Zwar unterstützte beispielsweise die GTX 1080 bereits DisplayPort 1.3 und DisplayPort 1.4. Nur gab es lange Zeit noch keinen 4K-Monitor, der eine der neuen Schnittstellen unterstützen würde.

Bei der HDMI-Schnittstelle bleibt mehr als 4K @ 60 FPS bis auf weiteres Utopie. Selbst bei der aktuellen HDMI 2.0b ist bei 4K @ 60 FPS Schluss.

Abhilfe soll HDMI 2.1 schaffen (4K @ 120 Hz möglich). Der HDMI 2.1-Standard lässt jedoch noch auf sich warten.

Alternative zum UHD-Monitor für Gamer

Der wichtigste Grund, der derzeit noch gegen die Anschaffung von einem UHD-Monitor sprechen würde, ist die notwendige Grafikkarten-Power.

Ansonsten lohnt sich ein 4K-Gaming-Monitor eben erst ab einer bestimmten Bildschirmdiagonale.

Nicht umsonst haben die kleinsten Monitore in unserer Liste der empfohlenen 4K-Gaming-Monitore immer noch eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll.

Bei kleineren Diagonalen erzeugen nämlich auch Full HD respektive WQHD bzw. QHD noch eine Pixeldichte, die das Bild angenehm scharf wirken lässt.

Tendenziell gilt aber: 4K-Gaming wird verbreiteter, die Monitore werden ausgereifter.

Wer sich dagegen entscheidet, zum jetzigen Zeitpunkt auf den 4K-Zug aufzuspringen, hat durchaus interessante Alternativen.

So gibt es ausgereifte WQHD / QHD Monitore, die Bildwiederholfrequenzen von 120 Hz oder 144 Hz schaffen und auch sonst über eine interessante Gaming-Ausstattung verfügen.

Innerhalb dem Segment sind Curved-Gaming-Monitore derzeit ein Hype-Thema.

Wenn Du aus Platzgründen ohnehin keinen Monitor mit großer Bildschirmdiagonale anschaffen willst, kann sich weiterhin ein Blick auf Full HD lohnen.

Denn um 4K / UHD und auch (W)QHD / 2K richtig auszukosten, muss wie gesagt eine große Bildschirmdiagonale her.

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.
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