Gaming-Headset: Das richtige Headset finden

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Geaming-Headset

Stand des Headset-Ratgebers: Januar 2019
Für viele Gamer unerlässlich ist ein Gaming-Headset.

In unserem Gaming-Headset-Ratgeber haben wir zusammengestellt, worauf es beim Kauf zu achten gilt und welche Headsets wir 2019 empfehlen würden.

Gaming-Headset – Empfehlungen 2019

Headset: Empfehlungen Gaming-Headset bis 50,- €

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Hierauf achten wir bei einem Gaming-Headset

Wir haben die zu vergleichenden Gaming-Headsets in drei unterschiedliche Preiskategorien unterteilt:

Einsteiger-Headsets bis 50 Euro

Im Einsteiger Segment beläuft sich der maximale Preis des Headsets auf 50 Euro.

Hierfür solltest Du eine solide Verarbeitung und einen guten Sound erwarten dürfen.

Wir haben bei den Einsteigermodellen einen größeren Fokus auf die Qualität des Sounds gelegt.

Die Verfügbarkeit weiterer Ausstattungsmerkmale (z.B. virtueller Surround-Sound) ist hier nachrangig.

Mittelklasse-Headsets bis 100 Euro

Mittelklasse-Headsets dürfen einen Preis von 100 Euro nicht übersteigen.

Auch hier lag unser Hauptfokus auf Klangqualität und Tragekomfort.

Virtuellen Surround-Sound sollte ein Gaming-Headset in dieser Preisklasse ebenfalls bieten.

High-End-Headsets über 100 Euro

Die High-End-Geräte produzieren mit dem eingebauten Soundchip virtuellen Surround-Sound, haben eine gute Klangqualität und punkten mit hochwertiger Verarbeitung.

Dieser Funktionsumfang hat seinen Preis: Keines der berücksichtigten Headsets kostet weniger als 100 Euro.

Natürlich steigen Qualität und Ausstattung, je mehr man bereit ist, in das Headset zu investieren.

Die Preisklasse sollte man deshalb je nach Budget und persönlichen Anforderungen festlegen.

Empfehlung – Sennheiser GSP 550

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Sennheiser GSP 550 offenes PC-Gaming-Headset mit 7.1 Surround Sound Schwarz/Grün
Unsere aktuelle Gaming-Headset-Empfehlung ist das Sennheiser GSP 550.

Das Headset ist in offener Bauweise gehalten und verfügt über einen USB-Anschluss.

Sennheiser steht wie kaum ein anderer Kopfhörer- und Headsethersteller für Langlebigkeit und Qualität.

Guter Klang (inkl. Surround-Sound), Tragekomfort, ein ordentliches Mikrofon und Möglichkeiten zur Klanganpassung direkt am USB-Dongle – damit kann das Sennheiser GSP 550 punkten.

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Sennheiser GSP 550
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Budget-Tipp –  Trust GXT 330 XL Endurance

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Trust GXT 330 XL Endurance PS4 Headset - Gaming Kopfhörer für PlayStation 4 und PC schwarz
Das Trust GXT 330XL Endurance Headset ist unser Budget-Tipp.

Für einen Preis von ca. 30 Euro erhältst Du ein solide verarbeitetes Gaming-Headset, das mit einer guten Klangqualität punktet.

Die Ausstattung ist mit verstellbaren Bügeln und Kabelfernbedienung in dieser Preisklasse sehr angemessen.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Headset sich ebenfalls sehr gut für den Betrieb an der Konsole eignet.

Sowohl am Controller der PS4 als auch der Xbox One (2015er Modell) lässt sich das Trust GXT 330XL anschließen.

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Trust GXT 330 XL Endurance
Trust GXT 330 XL Endurance auf Amazon.de, Produkttitel und Preis via Amazon API, letzte Aktualisierung am 17.07.2019 um 19:35 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten

Gaming-Headset-Alternative: HiFi-Kopfhörer mit externen Mikrofon verwenden

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beyerdynamic Custom One Pro Plus 16 Ohm Over-Ear-Kopfhörer in schwarz. Geschlossene Bauweise, kabelgebunden, einstellbarer Sound
Gaming-Headsets und der richtige Sound sind unter Gamern ein oft diskutiertes Thema.

Einige Gamer sind daher der Überzeugung, dass digitale Surround-Headsets keinen brauchbaren Surround-Sound wiedergeben, sondern den Sound verfälschen.

Daher setzen einige Gamer lieber auf klassische Stereo-Kopfhörer in Kombination mit einem Clip- oder Stand-Mikrofon.

Unserer Meinung nach ist die Kritik an digitalen Surround-Headsets überzogen.

Trotzdem können gute Stereo-Kopfhörer Vorteile haben:

  • Besserer Klang: Mit hochwertigen HiFi-Kopfhörern und einer guten Soundkarte kann man noch besseren Sound erhalten.
  • Mobiler Einsatz: HiFi-Kopfhörer eignen sich besser für den Einsatz als mobile Kopfhörer in Bus, Bahn oder auf dem Fahrrad.

Ein empfehlenswertes Modell unter den HiFi-Headsets ist das Beyerdynamic Custom One Pro Plus.

Das Headset punktet mit einer herausragenden Soundqualität. Zudem bieten die Kopfhörer die Möglichkeit, ein Mikrofon direkt an den Ohrmuscheln anzuschließen.

Im Gegensatz zu den USB-Gaming-Headsets erfolgt der Anschluss des Beyerdynamic Custom One Pro Plus per Klinkekabel.

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Beyerdynamic Custom One Pro Plus
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Kaufratgeber Gaming-Headset

1.

Sound: Worauf gilt es zu achten?

Das wichtigste Kriterium beim Gaming-Headset-Kauf sollte immer der Sound sein.

Egal wie gut ein Headset sitzt oder wie besonders das Design ist, wenn der Sound des Headsets schlecht ist, kann keiner der anderen Faktoren dieses Defizit ausgleichen.

Dem dürfte fast jeder Anwender zustimmen.

Die Wahrnehmung von gutem Sound ist leider subjektiv. Selbst wenn ein Headset im Klangtest gut abschneidet, muss der Sound für deine Ohren nicht zwangsläufig perfekt passen.

Wir empfehlen daher, beim Kauf sich nicht nur auf gute Testergebnisse und Kundenbewertungen zu verlassen, sondern ein Gaming-Headset immer auch eine Weile selber zu testen.

2.

Tragekomfort: Worauf kommt es an?

Neben dem Klang des Headsets spielt der Tragekomfort eine wichtige Rolle.

Folgende Grundsätze solltest Du beim Kauf beachten:

  • Die Bügel des Headsets sollten verstellbar sein.
  • Je leichter ein Headset ist, desto höher ist in der Regel auch der Tragekomfort. Die meisten Headsets liegen zwischen 200 und 350 g.
  • Es gibt unterschiedliche Formen von Ohrmuscheln (eckig und rund). Die meisten Gamer empfinden runde Ohrmuscheln grundsätzlich angenehmer.

Insbesondere für Brillenträger ist es oft nicht einfach, ein passendes Gaming-Headset zu finden.

Als Brillenträger kann es für Dich daher auch Sinn machen, auf ein In-Ear-Gaming-Headset zu setzen.

3.

Preis: Wieviel bist Du bereit auszugeben?

Die Preisspanne bei Gaming-Headsets ist groß.

Für unsere Empfehlung, das Sennheiser GSP 550 musst Du recht tief in die Tasche greifen, während Einsteiger-Headsets wie das Trust GXT 330 XL bereits günstig zu haben sind.

Grundsätzlich musst Du bei günstigeren Einsteigermodellen Abstriche bei der Soundqualität und der Verarbeitung machen.

Häufig können Einsteigermodelle zudem keinen digitalen Surround-Sound simulieren.

4.

Verbindung: Wireless oder mit Kabel?

Bis vor ein paar Jahren waren die Tonqualität und die Akkulaufzeiten von kabellosen Gaming-Headsets nicht gut genug, um gegen ihre kabelgebundenen Wettbewerber zu bestehen.

Mittlerweile gibt es aber immer mehr Modelle ohne Kabel, die eine ansprechende Klangqualität und eine gute Akkulaufzeit bieten.

Das Razer Man O‘ War bietet z.B. eine Akkulaufzeit von 14 Stunden mit aktivierter Beleuchtung und 20 Stunden ohne aktivierter LED-Beleuchtung.

Auch für eine lange Gaming-Session ist das mehr als genug.

Die Vorteile von Wireless-Headsets liegen auf der Hand: Du hast kein störendes Kabel, dass sich in deinem Gaming-Stuhl verfangen kann.

Zudem kannst Du zwischen zwei Gaming-Sessions aufstehen und Dich frei im Zimmer bewegen, ohne das Headset abzunehmen.

Wenn Du Dich für ein kabelgebundenes Modell entscheidest, empfehlen wir Dir auf ein Headset mit abnehmbaren Kabel zu setzen.

Diese Bauweise hat den großen Vorteil, dass Du beim Transport das Kabel abnehmen kannst und so Kabelbrüche vermeidest.

5.

Bauweise: Offenes oder geschlossenes Headset?

Wie der Name verrät, ist bei geschlossenen Gaming Headsets die Ohrmuschel vollständig geschlossen. Das bedeutet, dass Schall weder von draußen nach drinnen noch von drinnen nach draußen gelangt.

Dies ist insbesondere in lauten Umgebungen, wie zum Beispiel auf LAN-Parties, ein deutlicher Vorteil. Auf der anderen Seite kann es bei geschlossenen Ohrmuscheln deutlich wärmer am Kopf werden.

Halboffene Gaming-Headsets versuchen die Vorteile von offenen und geschlossenen Modellen zu kombinieren.

Sie verfügen über eine Ohrmuschel, die die Ohren vollständig bedeckt, allerdings bestehen sie aus einem Material, dass luft- und schalldurchlässig ist. Diese Geräte haben damit den Vorteil, dass es nicht ganz so warm an den Ohren wird.

Dafür werden Umgebungsgeräusche aber auch nicht ganz so gut gedämpft wie bei der geschlossenen Bauweise.

6.

Kompatibilität: PC, XBox, PS4 – Anschuss möglich?

Grundsätzlich gibt es von vielen Herstellern Modelle, die speziell für die Xbox One, PS3 und PS4 entwickelt wurden.

Bei modernen, hochwertigen Headsets ist es aber in der Regel so, dass Du die Headsets plattformübergreifend nutzen kannst. Somit kannst Du ohne Probleme das gleiche Headset für PC, Xbox, PS3 und PS4 nutzen.

Wenn Du dein Headset sowohl an der Konsole als auch am PC verwenden möchtest, solltest Du über die Anschaffung eines kabellosen Headsets nachdenken.

Die Konsole steht meistens mehrere Meter entfernt,  so dass Du unter Umständen ein  Verlängerungskabel benötigst, das schnell zur Stolpferfalle werden kann.

7.

Mikrofon: Bedeutung der Aufnahmequalität

Um auch in hektischen Gaming-Phasen in deinem Team gut kommunizieren zu können, spielt die Aufnahmequalität des Mikrofons eine große Rolle.

Die meisten hochwertigen Headset-Mikrofone verfügen über eine Noise-Cancelling-Funktion. Das bedeutet, dass die Umgebungsgeräusche unterdrückt werden und ausschließlich deine Stimme übertragen wird.

Insbesondere wenn Du in lauten Umgebungen (z.B. LAN-Parties) zockst, kann Noise-Cancelling ein sinnvolles Feature sein.

Bei einigen Headsets besteht zudem die Möglichkeit, das Mikrofon abzunehmen. Dies ist besonders sinnvoll, wenn Du das Headset regelmäßig unterwegs als Kopfhörer einsetzen möchtest.

Noch wichtiger als die Möglichkeit das Mikrofon abzunehmen, ist die Funktion, das Mikrofon im Game einfach stumm schalten zu können.

Sennheiser arbeitet beispielsweise mit einer praktischen Mikrofontechnik bei dem das Mikrofon automatisch ausgeschaltet wird, wenn das Mikrofon nach oben geklappt wird.

8.

Anschlusskabel: USB vs. Klinke

Die meisten aktuellen Headsets werden standardmäßig per USB an den Gaming PC angeschlossen.

Dies hat den Vorteil, dass das Headset bereits eine integrierte Soundkarte hat, die häufig besser ist als der auf dem Mainboard verbaute Onboard-Soundchip.

Zudem bietet das Headset durch den Anschluss per USB Zusatzfunktionen wie eine USB-Fernbedienung am Kabel und Equalizer-Einstellungen.

Viele Geräte bieten aber auch die Möglichkeit, das USB-Kabel durch ein Klinkekabel zu ersetzen und damit das Headset sowohl an mobile Geräte anzuschließen als direkt mit einer Soundkarte zu verbinden.

Dieses Feature macht besonders dann Sinn, wenn Du eine hochwertige dedizierte Soundkarte hast oder dein Headset auch unterwegs nutzen möchtest.

Technische Spezifikationen – welcher Angaben beim Headset-Kauf wirklich wichtig sind

Viele technische Spezifikationen von Gaming-Headset-Herstellern sind Marketinginstrumente.

Wir haben zusammengestellt, was die verschiedenen technischen Daten bedeuten und welche Spezifikationen wirklich relevant sind.

Impedanz

Die Impedanz wird in Ohm gemessen und beschreibt den inneren Widerstand des Headset-Kopfhörers.

Die meisten Kopfhörer haben eine Nenn-Impedanz zwischen 30 und 120 Ohm. Kopfhörer mit dieser Impedanz lassen sich problemlos mit allen Abspielgeräten betreiben.

Es kann aber auch vorkommen, dass insbesondere hochwertige Gaming-Headsets eine Impedanz von mehreren 100 Ohm haben. Dies ist für den Betrieb am Gaming-PC oder der Konsole kein Problem.

Solltest Du das Headset allerdings ebenfalls an mobilen Abspielgeräten verwenden wollen, könnte es hierbei durchaus zu Problemen kommen, da diese Abspielgeräte nicht für eine so hohe Impedenz ausgelegt sind.

Der Sound wird dann oft nur sehr leise wiedergegeben. 

Empfindlichkeit

Die Empfindlichkeit des Gaming-Headsets wird auch als Schalldruck bezeichnet und in Dezibel per Volt oder Dezibel per Milliwatt angegeben.

Ziel der Hersteller ist es, über die Empfindlichkeit die maximale Lautstärke (gemessen in Dezibel) des Kopfhörers anzugeben.

Leider ist diese Angabe zwischen unterschiedlichen Herstellern aber oft nicht vergleichbar und daher unbrauchbar – meistens hilft es nur, das Gerät im Live-Betrieb zu testen.

Frequenzbereich

Der Frequenzbereich wird bei Gaming-Headsets häufig sowohl für das Mikrofon als auch für die Kopfhörer angegeben. Allerdings hat der Frequenzbereich des Kopfhörers eine höhere Relevanz.

Der Frequenzbereich gibt an, welche Spanne von Frequenzen (in Hertz) der Kopfhörer erzeugen kann.

Das menschliche Ohr kann Frequenzen zwischen 50 Hertz und 20 kHz wahrnehmen. Dieser Bereich sollte daher durch das Gaming-Headset abgedeckt sein.

Eine Abdeckung, die darüber hinaus geht, ist allerdings nicht notwendig und fällt eher in die Marketing-Rubrik. 

Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 7.1., Dolby Atmos – welche Technologie sollte dein Gaming Headset haben?

Mit der Dolby 5.1-Technologie ist es Dolby bei Heimkino-Anlagen das erste Mal gelungen, Surround-Sound in viele Wohnzimmer zu bringen.

Ein 5.1.-Sound-System besteht aus drei Hauptlautsprechern (vorne links, mittig und rechts), den Surround-Lautsprechern (hinten links und rechts) sowie dem Subwoofer, der tiefe Töne und Bässe erzeugt.

Beim Dolby Digital 7.1-System wurde das Dolby Digital 5.1-System um zwei weitere Boxen ergänzt, die mittig auf beiden Seiten zwischen den vorderen und hinteren Boxen stehen – so wird der „Surround-Kreis“ geschlossen.

Ein Gaming-Headset hat nur zwei Ohrmuscheln und keine acht Boxen. Trotzdem ist es möglich digital den Gamer-Ohren einen Surround-Sound vorzutäuschen.

Der Ton wird hierbei aus fünf bzw. sieben Kanälen so verzerrt, dass das menschliche Ohr den Sound aus unterschiedlichen Richtungen wahrnimmt.

Ob sich das Upgrade auf ein 5.1- oder ein 7.1-Gaming-Headset lohnt, hängt von deinem Hörempfinden ab.

Natürlich bleibt die Entwicklung bei Sound-Technologien nicht stehen und so gibt es im Soundsystem-Bereich schon die nächste Dolby-Technologie.

Dolby Atmos erlaubt theoretisch eine unbegrenzte Anzahl an Tonspuren und wurde im Jahr 2012 von Dolby vorgestellt.

Bisher kam die Technologie hauptsächlich in Kinos zum Einsatz, wo bis zu 128 Tonspuren und 64 separate Lautsprecher verwendet werden.

Mittlerweile sind auch Gaming-Headsets verfügbar, die mit Dolby Atmos ausgestattet sind.

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.