Gaming-PC selber bauen oder kaufen: Vor- und Nachteile

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Gaming PC selber bauen oder kaufenWenn Du davor stehst, einen neuen Gaming-PC anzuschaffen, stehst Du vermutlich vor einer gängigen Frage: Gaming-PC selber bauen oder kaufen?

Wie bei fast allen Entscheidungen gibt es Vor- und Nachteile.

Gaming PC selber bauen oder kaufen – die wichtigsten Tipps haben wir hier für Dich zusammengestellt.

Drei Wege zum neuen Gaming-PC

PC selber zusammenstellen

Selber zusammenstellen – das ist notwendig

Profi-Gamer gehen meistens diesen Weg.

Du informierst Dich selbst darüber, welche Komponenten in Deinen Gaming-PC sollen und prüfst, ob die Hardware gut miteinander harmoniert und Deinen Anforderungen genügt.

Entscheidest Du Dich dazu, den Gaming-PC selber zusammenzustellen, musst Du also einiges an Zeit investieren, um Dich zu informieren.

Tipps und Custom-Builds, die Dir die Auswahl der Komponenten erleichtern, haben wir in unserer Übersicht „Gaming-PC zusammenstellen“ gesammelt.

Custom Builds von Gaming PC Build

PC-Konfigurator nutzen

Ein PC-Konfigurator erleichtert die Auswahl der Komponenten.

Viele Online-Shops bieten einen PC-Konfigurator an.

Die Shop-Betreiber pflegen teilweise im Hintergrund eine Datenbank, mittels derer überprüft wird, ob die Komponenten miteinander kompatibel sind. Meistens wird dafür aber keine Garantie gegeben.

Außerdem kannst für Deinen im PC-Konfigrator zusammengestellten Gaming-PC meistens einen Montage-Service buchen. In diesem Fall übernehmen die Techniker vom Online-Shop den Zusammenbau für Dich.

Eine Übersicht Gaming PC Konfigurator findest ebenfalls in unserem Artikel „Gaming-PC zusammenstellen“.

Gamer-PC fertig kaufen

Systemanbieter bieten Gaming-PCs „von der Stange“ an, die Du fertig kaufen kannst.

Die Auswahl der Komponenten legt der PC-Hersteller fest. Mittels der Spezifikationen kannst Du prüfen, ob der PC Deinen Anforderungen entspricht und den Gamer-PC fertig kaufen.

Fertig-PCs kommen mit Support-Leistungen vom Hersteller.

Eine Auswahl von fertigen Gaming-PCs findest Du in unserer Übersicht „Gaming PC Komplettpaket“.

Vor- und Nachteile Gaming-PC selber bauen oder kaufen

Bei der Entscheidung „Gaming-PC selber bauen oder kaufen“ solltest Du einige Vor- und Nachteile berücksichtigen.

Vorteile Gaming-PC selber bauen

  • Günstigerer Preis: In fast jedem Fall kommt es günstiger, den Gaming-PC selber zu bauen als ihn zu kaufen. Du kannst für jede Komponente einen Preisvergleich durchführen und die Hardware zum günstigsten Tagespreis kaufen.
  • Passgenaue PC-Konfiguration: Wenn Du einen Gaming-PC fertig kaufst, überlässt Du dem PC-Hersteller die Abstimmung der Komponenten. Stellst Du den Gaming-PC hingegen selbst zusammen, kannst Du genau die Hardware auswählen, die Du benötigst.
  • Werkstolz: Das wird gerne übersehen! Einen Gaming-PC selber zu bauen kann jede Menge Spaß machen. Recherche, Kauf, Zusammenbau und der erste Boot-Vorgang machen den selbst zusammengestellten Gaming-PC zu einem besonderen Erlebnis – kein Scherz.

Nachteile Gaming-PC selber bauen

  • Zeitaufwand: Es geht immer schneller, einen Gamer-PC fertig zu kaufen. Baust Du selbst, musst Du neben mehr Zeit für die Auswahl der Komponenten auch Aufwand in die Montage vom PC stecken.
  • Kein Support: Für fertige PC-Systeme bieten PC-Hersteller meist Handbücher, FAQs auf der Webseite, ein Kundenforum, eine Hotline sowie eine gepflegte Treiber-Datenbank an. Stellst Du Deinen PC selbst zusammen, musst Du Dich selbst um anfallende Probleme kümmern.
  • Keine Garantie: Viele fertige Gamer-PCs kommen mit einer Herstellergarantie, zumindest aber der gesetzlichen Gewährleistung. Beim selbst gebauten Gaming-PC greifen Garantien und Gewährleistung wenn dann nur für einzelne Komponenten, so dass Du etwaige Probleme und Defekte selbst einkreisen und beheben musst.

Wichtige Tipps für den ersten PC-Eigenbau

  • Komponenten sorgfältig abstimmen: Die Komponenten in Deinem Gaming PC müssen zueinander passen. Besonders Mainboard, CPU, Grafikkarte und Arbeitsspeicher müssen sorgfältig abgestimmt werden. Auch beim Gehäuse, Netzteil, Festplatte und optischen Laufwerken gibt es einige Dinge zu beachten.
  • Wattzahl vom Netzteil bestimmen: Nach den verbauten Komponenten musst Du die passende Leistung vom Netzteil festlegen. Hierbei hilft ein Netzteil-Rechner.
  • Elektrostatische Ladung vermeiden: Der eigene Körper kann bei Berührung von Komponenten Strom abgeben, was sensible Bauteile beschädigen kann. Deshalb kannst Du Dir für den Eigenbau ein ESD-Armband zulegen.
  • Anleitungen zum Zusammenbau: Für die Montage solltest Du Dir genug Zeit nehmen. Lies Dir zur Vorbereitung beispielsweise diese Schritt-für-Schritt-Anleitung durch.

Fazit – Gaming-PC selber bauen oder fertig kaufen

Was der beste Weg für Dich persönlich ist, hängt davon ab, was Du von Deinem PC erwartest.

Ist der Preis für Dich ein wichtiges Kaufkriterium und kennst Du Dich entweder mit Hardware bereits gut aus oder hast Lust, Dich in das Thema einzuarbeiten, bist Du wohl am besten damit beraten, den Gaming-PC selber zu bauen.

Suchst Du ein „Rundum-Sorglos-Paket“ mit Support und Garantie, ist ein fertiger Gaming-PC für Dich vermutlich die bessere Wahl.

In dem Fall musst Du für die gleiche Leistung mehr bezahlen, bekommst aber Zugang zu Service-Leistungen vom Hersteller und musst keine Zeit in den Zusammenbau investieren.

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.
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