SSD-Festplatte für Gamer

Grafik: Eigene Darstellung, enthält Bild von Pixabay (CC0) / PagDev

Gaming-SSD

Ist eine SSD-Festplatte sinnvoll für einen Gaming-PC?

Zwar hat eine Gaming-Festplatte keine direkten Auswirkungen auf die Performance (FPS). Jedoch können Ladezeiten deutlich reduziert werden.

Beim Starten von einem Spiel müssen nämlich jede Menge Daten von der Festplatte z.B. in den Arbeitsspeicher geladen werden. Der Vorgang findet auch während des Gamings fortlaufend statt.

Hier kann eine SSD-Festplatte für Gamer durchaus beschleunigend wirken.

Um Dir die Auswahl zu erleichtern, haben wir hier empfehlenswerte SSDs mit SATA III sowie Flash-Speicher mit NVMe / M.2 zusammengestellt.

Teurer SSD-Speicher war einmal

Welche Festplatte für den Gaming-PC?

Bislang spielte der Preis für den Speicher eine große Rolle.

Denn SSD-Festplatten waren deutlich teurer als die klassische HDD. Das traf insbesondere zu, wenn man den Preis je GB gerechnet betrachtete.

Zwar ist eine Gaming-SSD immer noch teurer.

Jedoch sind die Speicherpreise in den letzten Monaten und Jahren deutlich rückläufig gewesen.

Deswegen steckt in immer mehr Gaming-PCs eine schnelle Gaming-Festplatte mit Flash-Speicher.

Welche Gaming-SSD-Festplatten sind empfehlenswert?

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Festplatte: Empfehlungen HDD-Festplatte

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Tipps zur Gaming-SSD

Steigert eine SSD-Festplatte die Frameraten (FPS)?

In den meisten Fällen hat eine Gaming-SSD-Festplatte keine Auswirkungen auf die FPS.

Die Ladeprozesse, bei denen viele Daten von der Festplatte gelesen werden, finden vor allem beim Start des Spieles statt.

Hier kann eine SSD die Ladezeiten reduzieren.

Subjektiv wirkt das gesamte PC-System nach einem „SSD-Upgrade“ meist flotter.

SSD via SATA III oder Flashspeicher mit NVMe / M.2

Klassisch kommt eine Festplatte an einen SATA-Port.

Mittlerweile ist es so, dass SSDs die maximale Bandbreite von SATA III theoretisch überschreiten können. Hier wäre also die Schnittstelle und nicht die Speichertechnologie die Limitierung.

Deshalb sind nun NVMe und M.2 verfügbar, die eine Alternative zu SATA III sind.

Flashspeicher mit Anbindung via NVMe oder M.2 steht eine höhere Bandbreite zur Verfügung (bei M.2 gilt das nur, wenn intern das Mapping auf PCIe erfolgt).

Bei einer Gaming-Festplatte ist der Vorteil eher theoretisch und Flashspeicher mit NVMe / M.2 ist teurer als eine „konventionelle“ SSD.

Der Grund dafür ist, dass die I/O-Ops (Input-Output-Operationen) sowie Daten-Bandbreiten bei einem Gaming-PC nicht so hoch ausfallen, dass ein klare Indikation für NVMe / M.2 vorhanden wäre.

Beispiel: Wo NVMe sich immer weiter durchsetzt, ist auf High-Performance-Servern, die z.B. traficstarke Webseiten oder eine viel beanspruchte Datenbank hosten.

Wer nicht gerade einen High-End-PC zusammenstellt, ist deshalb mit einer SATA-SSD weiterhin ebenfalls gut aufgehoben.

Spiele auf SSD oder HDD installieren?

Wer gleichzeitig eine SSD und HDD betreibt, steht vor der Frage: Sollte ich Spiele auf SSD oder HDD installieren?

Grundsätzlich gilt: Ladezeiten kannst Du reduzieren, wenn Du Deine Spiele auf einer SSD installierst. Sofern genug SSD-Speicher vorhanden ist, wäre das also die bevorzugte Wahl.

Wichtiger ist indes, dass das Betriebssystem auf der SSD installiert wird.

Die Bootzeiten von Windows reduzieren sich deutlich, wenn das Betriebssystem auf einer SSD-Festplatte vorgehalten wird.

Gamer können die SSD-Festplatte bei ausreichender Kapazität als Gaming-SSD-Festplatte nutzen. Dort installierte Spiele laden meist schneller (insbesondere bei Game-Start).

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.
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