In-Ear-Gaming-Headset: Beste Kopfhörer zum Zocken

Grafik: Eigene Darstellung, enthält Bild von Pixabay (CC0) / PublicDomainPictures

In-Ear-Gaming-HeadsetIn-Ear-Gaming-Headsets stellen nur eine kleine Nische im großen Markt der Gaming-Headsets dar. Trotzdem greifen gerade Zocker, die viel unterwegs sind, gerne auf In-Ear-Kopfhörer zurück.

Wir haben uns daher verschiedene In-Ear-Modelle genauer angeschaut und miteinander verglichen.

Empfehlungen für ein In-Ear-Gaming-Headset

In-Ear-Gaming-Headset: Empfehlungen In-Ears für Gaming

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Empfehlung für In-Ear-Gaming-Kopfhörer – Razer Hamerhead Pro V2

Das Razer Hammerhead Pro V2 ist unsere In-Ear-Gaming-Kopfhörer-Empfehlung.

Das Headset besticht mit dem typischen auffälligen grün-schwarzen Design von Razer und kann ebenfalls bei der Ausstattung punkten.

Besonders fällt auf, dass Razer anstatt auf ein rundes Kabel auf ein flaches mit Gummi beschichtetes Kabel setzt. Hierdurch sind die In-Ears robuster und das Risiko von Kabelbrüchen beim Transport geringer.

In den Kopfhörern selber kommt ein 10 mm dynamischer Treiber zum Einsatz. Damit wurde dieser gegenüber der Vorversion um 2 mm vergrößert, wohl um tiefere Bässe und eine klarere Akustik erzeugen zu können.

Am Kabel des Razer Hammerhead Pro V2 befindet sich neben einem integrierten Mikrofon eine Kabelfernbedienung mit drei Schnellzugriffstasten.

Positiv ist außerdem hervorzuheben, dass das Razer Hammerhead Pro V2 mit einem Splitter-Adapter ausgeliefert wird. Auf diese Weise schließt Du das Mikrofon an den PC über die Mikrofonbuchse und nicht wie beim Smartphone über die Line-in Buchse an. Hierdurch werden Störungen bei der Sound-Wiedergabe vermieden.

Insgesamt ist Razer mit dem Razer Hammerhead Pro V2 wohl ein lohnenswertes In-ear-Gaming-Headset gelungen, das sich im Vergleich zur Konkurrenz sehen lassen kann.

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Vorteile und Nachteile eines In-Ear-Gaming-Headsets

Vorteile von In-Ear-Gaming-Headsets

In-Ear-Gaming-Kopfhörer eignen sich besonders für Zocker, denen ein großes Headset bei langen Gaming-Sessions oft zu schwer wird.

Während Over-Ear-Kopfhörer schnell über 300 Gramm wiegen, beträgt das Gewicht von In-Ear-Gaming-Headsets selten mehr als 20-30 Gramm.

Insbesondere für Brillenträger sind In-Ears zudem eine echte Alternative, da viele Gamer, die eine Brille tragen, oft kein passendes Headset finden, das bei langen Sessions nicht an den Bügeln drückt.

Das geringe Gewicht der In-Ears hat einen weiteren Vorteil: Während es bei geschlossenen Over-Ear-Kopfhörern häufig sehr warm an den Ohren wird, stören die In-Ears auch bei hohen Temperaturen nicht.

Insbesondere bei LAN-Parties mit vielen PCs und einer hohen Raumtemperatur haben die Headsets damit einen großen Nutzen.

In lauten Umgebungen kommt zudem ein weiterer Vorteil der mobilen Kopfhörer zum Tragen.

Durch die passenden Silikonaufsätze funktionieren gute In-Ears wie ein Verschluss und lassen keine Nebengeräusche in das Ohr eindringen. Damit hast Du eine sehr viel bessere Abschirmung und hörst (fast) ausschließlich den Game-Sound.

Wer zudem viel unterwegs ist und nicht immer  seinen Headset-Case mittragen möchte, fährt mit einem In-Ear-Gaming-Headset ebenfalls besser. Dieses ist leichter zu transportieren und in Bus und Bahn weniger auffällig.

Nachteile von In-Ear-Gaming-Headsets

Der große Vorteil von In-Ear-Gaming-Kopfhörern ist gleichzeitig auch ihr großer Nachteil. Durch die geringe Größe und das geringe Gewicht steht auch weniger Platz für guten Sound und ein gutes Mikrofon zur Verfügung.

Während bei hochwertigen Over-Ear-Kopfhörern 40 oder 50 mm Treiber in den Ohrmuscheln Platz finden, sind die Treiber bei In-Ears nur ca. 10mm stark.

Die Treiber sind dafür zuständig, Audiosignale in Schallwellen umzuwandeln, die für das menschliche Ohr zu hören sind.  Grundsätzlich gilt, dass durch einen größeren Treiber die Ortung der Geräusche und damit potenziell z.B. auch der Gegner leichter fällt.

Zwar spielen neben der Größe für den Klang und die Ortung noch weitere Faktoren wie z.B. das verwendete Material eine Rolle, allerdings muss man grundsätzlich festhalten, dass selbst sehr gute In-Ears bei der Soundqualität häufig nicht mit Over-Ear-Kopfhörern mithalten können.

Das Gleiche was für die Kopfhörer gilt, gilt ebenfalls für das Mikrofon.

Bei In-Ear-Modellen ist das Mikrofon für den mobilen Einsatz im Kabel integriert. Beim mobilen Einsatz am Smartphone wird sogar die gleiche Eingangsbuchse verwandt.

Damit kann es zu Störungen zwischen der Soundwiedergabe und der Aufnahme des Mikrofons kommen.

Deshalb muss man abwägen, ob das integrierte Mikrofon in In-Ear Headsets sich für den Einsatz im professionellen Gaming noch eignet (z.B. Game-Streaming via Facecam).

Hier macht es ggf. Sinn in ein zusätzliches externes Gaming-Mikrofon zu investieren.

Ansonsten gilt: Überwiegen die Nachteile der In-Ears, kann es Sinn machen, stattdessen nach einem „konventionellen“ Gaming-Headset Ausschau zu halten.

Zusätzliche Kaufkriterien für In-Ear-Gaming-Headsets

Tragekomfort

Für den Tragekomfort von In-Ear-Kopfhörern gibt es keine allgemein gültigen Regeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Ohrform hat, hilft es hier häufig nur, das Headset zu testen.

Um das gleiche Headset für verschiedene Ohrtypen passend zu machen, sind die Hersteller dazu übergegangen unterschiedlich große Silikonaufsätze den In-Ears beizufügen. Diese lassen sich leicht austauschen und ebenfalls sehr gut reinigen.

Zudem wird durch den Silikonaufsatz das Ohr besser abgeschlossen als bei In-Ears ohne austauschbaren Aufsatz. Damit gelangen weniger Umgebungsgeräusche ins Ohr und weniger Game Sound in die Außenwelt.

Anschluss: Bluetooth vs. Kabel vs. USB

Auch wenn es vielleicht wünschenswert wäre, gibt es aktuell keine brauchbaren In-Ear Gaming Headphones, die per USB oder Bluetooth an den PC angeschlossen werden.

USB-Headsets haben immer einen integrierten Sound-Chip. Da dieser zusätzlichen Platz in Anspruch nimmt, ist nicht davon auszugehen, dass in naher Zukunft In-Ears mit USB-Anschluss auf den Markt kommen.

Zudem sind In-Ears immer auch für den Einsatz an mobilen Geräten konzipiert. Da diese nicht immer über einen USB-Anschluss verfügen, würden USB-In-Ears eher wenig Sinn machen.

Anders stellt sich die Situation bei Bluetooth-Headsets dar.

Hier gibt es diverse kabellose Modelle, die zum Telefonieren als Freisprecheinrichtung genutzt werden, aber jeweils nur einen Kopfhörer auf einem Ohr haben und damit fürs Zocken vollkommen ungeeignet sind.

Zudem kommen immer mehr kabellose Sport-Kopfhörer, die mit Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden, auf den Markt. Diese bieten eine vernünftige Soundqualität und wären damit grundsätzlich auch als In-Ear-Gaming-Kopfhörer geeignet.

Allerdings sind die kabellosen Modelle deutlich teurer als kabelgebundene In-Ears, so dass wir für den Gaming Einsatz kabelgebundene Modelle empfehlen.

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.
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